Périodiques

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    La liste des périodiques exploités pour la base de données de recherche GJZ 18 inclut le corpus du projet « Gelehrte Journale und Zeitungen » (projet de recherche en cours : 2011–2025) ainsi que ceux des deux projets antérieurs « Systematischer Index zu deutschsprachigen Rezensionszeitschriften des 18. Jahrhunderts » (IdRZ 18, durée du projet : 1987–2007) et « Index deutschsprachiger Zeitschriften » (IdZ 18, durée du projet : 1975–1986).

    Pour chaque périodique vous trouverez les données bibliographiques, et dans certains cas également des informations sur des aspects éditoriaux ainsi que sur les caractéristiques individuels du périodique. En plus chaque profil montre l'état actuel de l'exploitation et contient des analyses statistiques.


 


Zeitschrift
Annalen der baierischen Litteratur : vom Jahr
Deutsche Zeitschriften des 18. und 19. Jahrhunderts / Annalen der baierischen Litteratur
bayerischen Literatur
Nürnberg : Grattenauer
1.1778/80(1781) - 3.1782(1783)[?]
ID (PPN): 001914642
3405655    http://ld.zdb-services.de/resource/3405655
011969210
631767487    http://www.worldcat.org/oclc/631767487
304
Gelehrte Journale und Zeitungen der Aufklärung (GJZ 18, seit 2011)
Statistische Auswertung auf GJZ18-Datenbank
Bearbeitungsstand
Fächerverteilung

  • LITERÄR-, GELEHRTENGESCHICHTE / Geschichte Gelehrter Anstalten: Akademien, Universitäten, Gelehrte Gesellschaften, Sprachgesellschaften
    • Notation: Lit.6.0.
    • Häufigkeit: 29
  • PÄDAGOGIK / Praktische Pädagogik / Schulunterricht, öffentliche Erziehung
    • Notation: Päd.4.1.
    • Häufigkeit: 23
  • VERMISCHTE SCHRIFTEN / Sammelrezensionen, -ankündigungen, kulturelle Nachrichten
    • Notation: Verm.5.0.
    • Häufigkeit: 21
  • BILDENDE KUNST, SCHÖNE LITERATUR, MUSIK / Literarische Werke / Dramatische Texte in verschiedenen Sprachen / deutsche
    • Notation: Kü.3.3.1.
    • Häufigkeit: 20
  • THEOLOGIE / Erbauungsschriften / Predigten / katholische
    • Notation: Theol.5.1.1.
    • Häufigkeit: 18
  • LITERÄR-, GELEHRTENGESCHICHTE / Gelehrtengeschichte, Biographien, Nekrologe / Einzelbiographien, Autobiographien
    • Notation: Lit.3.2.
    • Häufigkeit: 17
  • VERMISCHTE SCHRIFTEN / Allgemeine Werke / Vermischte Schriften mehrerer Verfasser, Periodika
    • Notation: Verm.1.2.
    • Häufigkeit: 14
Profil
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10370366-7
Milbiller, Joseph Anton (Rezensent ; Herausgeber)
Schmidt, Michael Ignaz (Rezensent ; Herausgeber)
Vacchiery, Karl Albrecht von (Rezensent/Beiträger)
Zaupser, Andreas (Rezensent/Beiträger)
Der Redaktionsstil ist weniger von Aktualität als vielmehr von einem Chronik-Charakter geprägt. Großen Raum nimmt die Schilderung der bayerischen Kulturentwicklung, insbesondere seit Maximilian III. Joseph Kurfürst von Bayern, ein. Der Redaktionsstil ist subjektiv im Sinne von harscher Kritik am Überkommenen, teilweise auch persönlich diffamierend, häufig polemisch. Es gibt etliche Verrisse, besonders im theologischen Bereich. Die Grundtendenz ist anti-jesuitisch.
Die "Annalen der baierischen Litteratur" sind als Organ der süddeutschen katholischen Aufklärung zu verstehen.
"Es ist ein unterhaltendes Schauspiel für einen Philosophen, wenn er die Schritte einer Nation auf dem Wege zur Aufklärung betrachtet: - wie muthig unternehmende Kopfe, in deren Ohren die Stimme der Wahrheit erklang, sich aufraffen vom niederdrückenden Schlummer […] Der Plan unserer Annalen ist folgender: I. Nachrichten von der Universität zu Ingolstadt. II. Schriften, und Nachrichten von der Akademie der Wissenschaften in München. III. eben dieses von der sittlichen, und landwirthschaftlichen Gesellschaft in Burghausen. IV. Nachrichten von Schulanstalten, wozu auch das Prediger-Institut gehört. V. Anzeige der herausgekommenen Bücher nach ihren Fächern, mit einer kurzen Recension, oder meistens mit einem Auszuge ihres Innhaltes, und einer Stelle, die uns besonders auffiel, und von dem Werthe des Buches zeuget. VI. Anzeige der Todfälle gelehrter Baiern, Ankündigungen, und andere Nachrichten. VII. Am Ende eines ieden Jahrgangs, oder Hefts die Biographie eines verstorbenen, und vor jedem Heft die Silhouette eines lebenden baierischen Gelehrten. [...]" (Bd. 1, 1781, Vorbericht)
Alle Artikel sind anonym verfasst ohne Signatur und stammen vermutlich zum großen Teil von den Herausgebern Milbiller und Schmidt, beides Weltgeistliche. Die "Annalen der baierischen Litteratur" sind als Konkurrenz zu Lorenz von Westenrieders "Jahrbuch der Menschengeschichte in Baiern" zu verstehen.
Rezensionen und Nachrichten halten sich in der Gesamtheit der Zeitschrift ungefähr die Waage, allerdings überwiegen nach 1781 die Buchanzeigen. Der Inhalt besteht zum großen Teil aus Nachrichten, Buchanzeigen sowie Verordnungen zum Schulwesen, die teilweise komplett abgedruckt werden. Großes Wohlwollen erfährt dabei die Schulreform von Heinrich Braun. Es gibt eine Übernahme aus Kohlbrenners "Churbaierischen Intelligenzblättern".
Themenschwerpunkte sind die bayerische Literaturgeschichte von den Anfängen bis 1777, wissenschafts- und geschichtsbezogen, die Aufklärungsgeschichte von Bayern (u.a. die Gründungsgeschichte der Akademie der Wissenschaften in München sowie ihre Publikationen seit den 1750er Jahren). Sehr ausführliche Beiträge gibt es zum Schulwesen in Bayern (teilweise vollständige Abdrucke von Lehrplänen und Verordnungen).
Bei den theologischen Publikationen wird bevorzugt reformistische bzw. antiklerikale Literatur besprochen, des weiteren Schriften zur Klosterreform. Theologische Auseinandersetzungen zwischen Vertretern der Aufklärung und orthodoxen Theologen werden ausführlich begleitet, wie beispielsweise die zwischen dem Landshuter Dominikaner Thomas Aquinas Jost und dem Münchner Hofkriegsratssekretär Andreas Zaupser.
Das Programm der Zeitschrift mit ihrer bewussten Reduktion auf das bayerische Schrifttum verzichtet auf internationale Bezüge. Regionale Schwerpunkte sind Ingolstadt, München und Burghausen. Besondere Verlagsschwerpunkte sind nicht erkennbar. In der Regel erfolgen keine Preisangaben der rezensierten Werke.
Lobende Erwähnung findet die Zeitschrift in der "Litteratur des katholischen Deutschlands" aus Kloster Banz (1784/85) und in J. G. Meusels "Historischer Litteratur für das Jahr 1784".
1.1778/80(1781)-3.1782(1783)[?]
1778-1780 erschienen in einem Band
jährlich
302 S. (Bd. 1)
404 S. (Bd. 2)
176 S. (Bd. 3)
durchschnittlicher Artikelumfang bei den Berichten zur bayerischen Literaturgeschichte 40-100 S., bei den Rezensionen ca. 1-3 S.
90289056
330
BSB München: Bavar. 97
Dorette Hildebrandt: Das kulturelle Leben Bayerns im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts im Spiegel von drei bayerischen Zeitschriften, München 1971.
Bayerische Bibliothek. Die Literatur des 18. Jahrhunderts. Das Zeitalter der Aufklärung, hrsg. von Hans Pörnbacher, München 1990.
Maja Eilhammer
2016-12-13