Periodicals

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    The list of periodicals, which were, respectively are being indexed for the GJZ 18-database, includes the periodicals indexed by the project " Scholarly Journals and Newspapers" (project duration 2011–2025) as well as those of the two previous Göttingen academy projects "Systematic Index of German-language Review Journals" (IdRZ 18, project duration 1987–2007) and "Index of German-language Periodicals" (IdZ 18, project duration 1975–1986).

    For each periodical you will find bibliographical data, completed, if available, by information on its publishing history and its individual characteristics. Each page equally offers information about the current state of progress and data from statistical analysis.


 


Zeitschrift
Strasburgische gelehrte Nachrichten
Strassburgische gelehrte Nachrichten
Strassburger gelehrte Nachrichten
Strasburg; Kehl; Basel; Leipzig : Akademische Buchhandlung; Zeitungsexpedition; Serini in Comm; Böhme in Comm
Strasburg : Kürßner, 1783
2.1783; 1784 - 1785[?]
Strasbourg
...
Nebent.: Strassburgische gelehrte Nachrichten
Nebent.: Strassburger gelehrte Nachrichten
Periodizität: monatl
Vorg.: Strasburgische gelehrte und Kunstnachrichten (ZDB-ID: 996063-6)
ID (PPN): 001914340
9960648    http://ld.zdb-services.de/resource/9960648
01530194X
90250710  VD18-Suche:90250710
145377242    http://www.worldcat.org/oclc/145377242
240
Index deutschsprachiger Rezensionszeitschriften (IdRZ 18, 1987-2007);
Gelehrte Journale und Zeitungen der Aufklärung (GJZ 18, seit 2011), Nacherschließung einzelner Bände
Statistische Auswertung auf GJZ18-Datenbank
Bearbeitungsstand
Fächerverteilung

  • VERMISCHTE SCHRIFTEN / Allgemeine Werke / Vermischte Schriften mehrerer Verfasser, Periodika
    • Notation: Verm.1.2.
    • Häufigkeit: 89
  • LITERÄR-, GELEHRTENGESCHICHTE / Geschichte Gelehrter Anstalten: Akademien, Universitäten, Gelehrte Gesellschaften, Sprachgesellschaften
    • Notation: Lit.6.0.
    • Häufigkeit: 82
  • LITERÄR-, GELEHRTENGESCHICHTE / Gelehrtengeschichte, Biographien, Nekrologe / Einzelbiographien, Autobiographien
    • Notation: Lit.3.2.
    • Häufigkeit: 56
  • LITERÄR-, GELEHRTENGESCHICHTE / Gelehrtengeschichte, Biographien, Nekrologe / Lebenszeugnisse
    • Notation: Lit.3.3.
    • Häufigkeit: 40
  • VERMISCHTE SCHRIFTEN / Sammelrezensionen, -ankündigungen, kulturelle Nachrichten
    • Notation: Verm.5.0.
    • Häufigkeit: 35
  • BILDENDE KUNST, SCHÖNE LITERATUR, MUSIK / Literarische Werke / Epische Texte in verschiedenen Sprachen / französische
    • Notation: Kü.3.2.3.
    • Häufigkeit: 33
  • PHILOLOGIE / Klassische und morgenländische Literatur: Texte und Kritik / Antike klassische Literatur / Klassische griechische Literatur
    • Notation: Philol.4.1.1.
    • Häufigkeit: 31
Profil
http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/toc/?PID=PPN55732064X
Blessig, Johann Lorenz (Rezensent ; Herausgeber)
Oberlin, Jeremias Jacob (Rezensent ; Herausgeber)
Salzmann, Friedrich Rudolf (Rezensent ; Herausgeber)
Böckmann, Johann Lorenz (Rezensent/Beiträger)
Hermann, Johann (Rezensent/Beiträger)
Kramp, Christian (Rezensent/Beiträger)
Müller, Philipp Jakob (Rezensent/Beiträger)
Reißeißen, Johann Daniel (Rezensent/Beiträger)
Ring, Friedrich Dominikus (Rezensent/Beiträger)
Röderer, Johann Gottfried (Rezensent/Beiträger)
Seybold, David Christoph (Rezensent/Beiträger)
Die "Strassburger Gelehrten- und Kunstnachrichten" veröffentlichten 1782 Berichte über den Kunstmarkt und Rezensionen von in Frankreich, im Elsass, in der Schweiz und in Südwestdeutschland erschienenen Schriften. Vom 2. Jahrgang ab wurde die Zeitschrift bis zu ihrem Ende im Jahr 1785 mit dem veränderten Titel "Strassburger Gelehrte Nachrichten" herausgegeben unter Verzicht auf die Berichte über den Kunstmarkt.
Die Mitarbeiter waren zumeist Mitglieder der 1775 von Jakob Michael Reinhold Lenz gegründeten, dann von Friedrich Rudolf Salzmann geleiteten ‚Deutschen Gesellschaft’ in Straßburg und oft zugleich Professoren der Straßburger Universität. Das französischsprachige Pendant zu dem (deutschsprachigen) Straßburger gelehrten Journal, das den Titel „Gazette littéraire française“ tragen und von Pierre-Jean Massenet herausgegeben sollte, kam nie zustande.
"Unser Wunsch und Vorsaz ist, denjenigen Blättern zu gleichen, die mit so viel Ehre in dieser verschiedenen Rüksicht unter der Menge sich auszeichnen. Wir haben sie bisher nur gelesen; jetzt wollen wir sie auch nachahmen und es auf ihrer Spuhr versuchen, eine allgemeine litterarische Zeitung zu verfertigen. – Dazu haben wir verschiedene nähere Veranlassungen. Weder in unsern Gegenden selbst, noch in der Schweiz, am Ober-Rhein, am Neckarstrohm, u.s.w. existirt ein eignes Institut dieser Art. Wir müssen unsre Zuflucht immer zu fremden Nachrichten nehmen, die wir, bei vielen Kosten und Schwierigkeiten, noch dazu sehr späte erhalten, und alsdenn noch oft vergebens, Recensionen und andre Nachrichten darinn suchen, die unsre Gegenden insbesondere intereßiren. Umgekehrt heißt dis auch so viel, daß auswärtige Gelehrte die Schriften der Unsrigen (die doch nicht, nichts schreiben) gar nicht, oder nur mangelhaft kennen lernen. […] Wir wohnen an den Grenzen von Deutschland und Frankreich; wir trinken mit Basel und Leiden aus einem Fluß, u.s.w. […] Bis daß alle Menschen Brüder werden, sollten es doch wohl unterdessen die Gelehrten seyn." (Bd. 1, 1782, S. 2, 5).
objektiv
mehr positive als negative Wertungen
Es handelt sich um eine Gelehrtenzeitschrift für den Südwesten Deutschlands. Die Artikel, mehrheitlich Rezensionen, sind teils anonym, teils mit Nachnamen oder Kürzel signiert. Die Zeitschrift ist in etwa 25 Rubriken unterteilt. In der Regel enthält der erste Teil die Rezensionen jeweils unter dem Ortsnamen, zum Schluss folgt die Rubrik "Kurze Nachrichten" sowie "Fortgesetztes Verzeichniß der neuen französischen Bücher, welche in der Akad. Buchhandl. um beygesetzte Preise zu haben sind". Preisangaben sind in Rezensionen und Buchanzeigen üblich. Rezensionen werden vereinzelt aus den "Strasburgischen gelehrten Nachrichten" übernommen. Als Zielgruppe kann ein gelehrtes Laienpublikum angenommen werden.
Regionale Schwerpunkte: Elsass, Schweiz, Frankreich, Niederlande
Inhaltliche Schwerpunkte: deutsch-französische Kulturbeziehungen, Literatur und Naturwissenschaften, wissenschaftliche Entdeckungen
keine Inhaltsverzeichnisse, Jg. 1 und 2 mit Jahresregistern
1.1782 - 8. 1785
Straßburg: Lorenz und Schuler (Bd. 1)
Straßburg: Kürßner (Bd. 2)
Straßburg: Akademische Buchhandlung (ab Bd. 3)
zweimal wöchentlich
ca. 16 S. pro Stück
25 Stücke pro Vierteljahr
durchschnittlicher Artikelumfang: 3-5 S.
durchschnittlicher Bandumfang: 1000 S.
10021248
90250710
366
SUB Göttingen 8 EPH LIT 94/13
UB München 0001/8 H.lit. 1208
Ernst Baumann: Straßburg, Basel und Zürich in ihren geistigen und kulturellen Beziehungen im ausgehenden 18. Jahrhundert. Beiträge und Briefe aus dem Freundeskreise der Lavater, Pfeffel, Sarasin und Schweighäuser (1770-1810), Frankfurt/M, Moritz Diesterweg, 1938 (Schriften des Wissenschaftlichen Instituts der Elsaß-Lothringer im Reich an der Universität Frankfurt, Neue Folge 20).
Philippe Claus: Un centre de diffusion des «Lumières» à Strasbourg : la Librairie académique (1783-1799). In: Revue d’Alsace. 108 (1982), S. 81-102.
Jules Keller: Le théosophe alsacien Frédéric-Rodolphe Saltzmann et les milieux spirituels de son temps. Contribution à l'étude de l’illuminisme et du mysticisme à la fin du XVIIIe et au début du XIXe siècle, Bern u.a., Lang, 1985, S. 133-148.
Joseph Lefftz: Die gelehrten und literarischen Gesellschaften im Elsass vor 1870, Colmar, Verlagsgesellschaft Alsatia, 1931 (Schriften der Elsass-lothringischen wissenschaftlichen Gesellschaft zu Strassburg, Reihe A, Alsatica und Lothringica, Bd. VI).
Hans Molz: Die elsässische Presse im 18. Jahrhundert bis zum Ausbruch der Revolution, Straßburg, Selbstverlag der Elsass-Lothringischen Wissenschaftlichen Gesellschaft, 1937 (Schriften der Elsass-Lothringischen Wissenschaftlichen Gesellschaft zu Strassburg, Reihe A: Alsatica und Lotharingica, XVII).
Anne-Louise Salomon: Frédéric-Rodolphe Saltzmann 1749-1820. Son rôle dans l’histoire de la pensée religieuse à Strasbourg, Paris, Berger-Levrault, 1932, S. 15-17.
Claire Gantet
Maja Eilhammer
2016-12-13